Gerd Lanser, ZfsL Köln

In einem verständnisorientierten und konstruktivistisch angelegten Mathematikunterricht beginnen neue Unterrichtseinheiten meist mit Erkundungsphasen, in denen sich Schülerinnen und Schüler mit einer neuen Thematik möglichst problemorientiert und sinnhaft beschäftigen. Im Anschluss daran werden die verschiedenen Lösungsansätze oder -ideen geordnet, um daraus das nachhaltig zu sichernde mathematische Wissen herauszuarbeiten. Dem sog. Systematisieren und Sichern kommt daher eine wichtige didaktische Funktion zu. Da in dieser Phase die von den Lernenden entwickelten Ideen in fachlich konsolidiertes Wissen überführt werden soll, muss im Unterricht die richtige Balance zwischen Offenheit und Zielorientierung gefunden werden. Das stellt besondere Anforderungen an die Aufgabenformate und die Unterrichtgestaltung.

Im Fortbildungsmodul „Nachhaltiges Systematisieren und Sichern“ wird eine  Strukturierung der Wissensarten bereitgestellt, mithilfe derer auf der einen Seite adäquate Lernziele und auf der anderen Seite geeignete Ordnenaufgaben entwickelt werden können.

Ein Transfer auf die im eigenen Unterricht anstehenden Inhalte und erste Überlegungen zur praktischen Umsetzung wird in der Fortbildung erarbeitet.

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Systematisieren und Sichern

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